Autor: admina

  • 1.Mai 2026 in Offenbach

    1.Mai 2026 in Offenbach

    Am 1. Mai auf die Straße!

    Während oben Profite, Aufrüstung und Sozialabbau organisiert werden, kämpfen wir unten für ein bezahlbares Leben, Solidarität und Sozialismus. Wir sagen Nein zu Militarisierung, Patriarchat und Ausbeutung und stehen an der Seite aller, die sich gegen Unterdrückung und Imperialismus wehren.

    Gerade in Offenbach ist es wichtig, dass wir auf die Straße gehen. Denn hier zeigt sich besonders deutlich, was kapitalistische Krise und steigende soziale Ungleichheit bedeuten: Viele arbeiten hart und haben trotzdem immer weniger zum Leben. Hohe Mieten, steigende Preise und prekäre Jobs drücken auf den Alltag, während Reichtum und Politik weiter zugunsten der Herrschenden organisiert werden. Offenbach ist eine Stadt der Arbeiter:innen, der Jugend, der Migrant:innen und all jener, die dieses System jeden Tag am Laufen halten und doch am stärksten unter ihm leiden. Genau deshalb braucht es hier eine kämpferische, klassenbewusste und sozialistische Antwort von unten.

    Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen, nicht nach Herkunft, Pass, Geschlecht oder Stadtteil. Unsere Antwort auf Armut, Verdrängung und Perspektivlosigkeit ist gemeinsame Organisierung. Unsere Antwort auf Konkurrenz ist Solidarität. Und unsere Antwort auf ein System, das für die Profite weniger viele in Unsicherheit zwingt, ist der Kampf für eine sozialistische Perspektive.

    Für uns als Arbeiter:innenklasse heißt das: nicht anpassen, sondern organisieren und gemeinsam kämpfen!

    Kommt zur Demonstration, bringt rote Fahnen und Schilder! Im Anschluss findet ihr uns auf der Kundgebung mit einem eigenen Infostand.

    11 Uhr · DGB Demonstration
    Offenbacher Gewerkschaftshaus · Berliner Straße 220

    12 Uhr · Kundgebung & Infostände
    Wilhelmsplatz

    Abends um 18 Uhr zur revolutionären 1. Mai Demonstration nach Frankfurt
    Startpunkt an der Frankenallee 152

  • „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker.“ Änne Salzmann Gedenken 2025

    Vor 20. Jahren wählten Änne Salzmanns Genoss*innen dieses Zitat von Gioconda Belli als Überschrift für ihre Todesanzeige. Anlässlich ihres Todestags haben wir gemeinsam mit vielen Genoss*innen, Freund*innen und Weggefährt*innen Änne Salzmann gedacht. Auf dem Neuen Friedhof Offenbach kamen wir zusammen, um ihres Lebens und Wirkens zu erinnern und uns wachzurufen, ihren Kampf fortzuführen.Denn eben jene Solidarität war es, welcher Änne ihr Lebenswerk widmete. Eben jene Solidarität, jene zärtliche Kraft der Verbundenheit, jene berührende und liebevolle Menschlichkeit, die ihren Kampf für das Wohl der internationalen Arbeiter*innenklasse in Zeiten des relativen Friedens beseelte und in Zeiten der Verfolgung zu einem unbrechbaren Schild werden ließen, an dem die barbarische Gewalt des Faschismus nur zerbersten konnte. 

    Auch wenn Änne nicht mehr unter uns ist, ihr Kampf ist es. Und wir, die heute gegen neue Gesichter alter Feinde stehen, müssen weitertragen, was auch sie einst weitergetragen hat.Die Devise kann und muss für uns auch jetzt und, ganz in ihrem Sinne, für immer sein: Solidarität! Mehr denn je müssen wir zusammen arbeiten, über alte und neue Gräben springen und neue Brücken mit eben jenen bauen, die Ännes Ideale teilen und gemeinsam mit ihnen voranschreiten. Nur so, im schaffenden Prozess unter gegenseitiger Fürsorge, wird unsere Solidarität zur  materiellen Aufhebung von Ausbeutung, Unterdrückung und Ausgrenzung erwachsen und ein neues Zeitalter der Menschlichkeit einleiten.Änne Salzmann unvergessen – Deine Solidarität lebt weiter!Im Nachgang des Gedenkens besuchten wir außerdem die Gräber Offenbacher Zwangsarbeiter*innen und Mercedes Kierpacz‘, die ebenfalls durch faschistische Gewalt ihre Leben verloren.

  • 22.05.25 – Antifaschistisches Gedenken an Änne Salzmann

    22.05.25 | 19 Uhr | Neuer Friedhof Offenbach

    Am 22. Mai jährt sich zum 20. Mal der Todestag von Änne Salzmann. Als „unverbesserliche Kommunistin“ – wie sie von der Gestapo betitelt wurde – war sie vom Moment der Machtübernahme der Nazis als treibende Kraft im antifaschistischen Widerstand gegen die Hitler-Diktatur in Offenbach und Frankfurt aktiv. Auch nach ihrer Verhaftung 1936 blieben sie, trotz brutaler Verhöre, Todesandrohungen und jahrelanger Einzelhaft ihren Idealen treu und verriet den Nazis weder Namen noch Strukturen ihrer Organisation. Nach der Befreiung war sie erneut von der ersten Stunde an äußerst engagiert beim Wiederaufbau Offenbachs und wurde bald als Geschäftsführerin der „Hilfe für Offenbach“ tätig. Später war sie mit zwei Genossen an der Neugründung der Offenbacher Ortsgruppe der Kommunistischen Partei Deutschlands beteiligt und stand auch nach dem KPD-Verbot 1956, entgegen diverser Einschüchterungsversuche zur Zeit der Kommunistenverfolgung, weiterhin für die Partei ein.

    Ännes Kampf lag jedoch nicht nur im Widerstand, sondern auch im solidarischen Streben für eine bessere Welt. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit, für eine gerechtere Welt zu kämpfen, sind uns heute zu einer Zeit des wiedererstarkenden Faschismus Vorbild und Mahnung zugleich.

    Wir möchten sie und ihr Leben würdigen und laden alle, die Ännes Ideale teilen, ein, sich mit uns gemeinsam am Todestag bei ihrem Grab auf dem Neuen Friedhof Offenbach zu treffen.

    Der Treffpunkt ist um 19:00 Uhr am Haupteingang.

    Es laden ein:

    Linkes Zentrum Änne Salzmann | Geschichtswerkstatt Offenbach | DKP Offenbach | Naturfreude Offenbach | VVN-BdA Offenbach